Snowfire Gems Shepherds

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[SMILE] a curve that sets everything straight

Geschrieben am 4. Mai 2021 | Abgelegt unter In Memoriam

Photo by Anne Geier

Die Welt aus Sicht eines Kindes:

Wenn du denkst, dass ein Hund gestorben ist,
dann ist er nur in deinem Herzen eingeschlafen.
Darum tut einem auch die Brust so weh,
weil er immer, wenn man an ihn denkt,
wie wild mit dem Schwanz wedelt.

** Autsch! **

Deswegen weinen wir auch,
denn wer würde nicht seinen Tränen freien Lauf lassen,
wenn er einen grossen, glücklichen, schwanzwedelnden Hund

in der Brust hätte?

Als ich im Winter das erste Mal über diese Zeilen gestossen bin, musste ich heulen, da wären im Vergleich die Niagara Fälle zu den Ausläufern unseren städtischen Bachs geschrumpft – Bei den genau identen Zeilen erwische ich mich nun Monate später dabei wie ich immer öfter zu Schmunzeln beginne: denn sie würden auf Ruby zutreffen wie die Faust aufs Auge!

Ein Hund der zu Lebzeiten vor Freude Pirouetten und die wildesten Sprünge aus dem Stand veranstalte, würde (wenn er könnte) wirklich keine Gelegenheit auslassen einem über den Tot hinaus täglich zu begleiten und für Rippenprellungen zu Sorgen

:-)

Pituitary Dwarfism

Geschrieben am 3. Mai 2021 | Abgelegt unter 4-Paws, Activities

Auch wenn wir Pandemiebedingt derzeit keine Reisen ins Ausland tätigen können, so schweift der Blick dennoch über die Grenzen hinaus. Unser letzter führte in den Westen, wo der hypophysäre Zwergenwuchs (eine an und für sich selten vorkommende Erkrankung) aufgrund des Popular Sire Syndroms & Linienzucht in Europa in den letzten Wochen große Aufmerksamkeit auf sich zog.

Wir haben uns entschlossen bei den derzeit statt findenden Stichproben Untersuchungen teilzunehmen und 2 Proben an Laboklin eingeschickt:
– Purple Rain P’tits Loups D’Amour
– Crystal Moon’s Snow Gem on Fire

Beide kamen mit Normal / Normal (daher weder Träger noch [was für jeden offensichtlich ist] Betroffen) Auswertungen zurück.

Wir hoffen damit einen kleinen Beitrag geleistet zu haben um die Verteilung der Träger dieser Erkrankung innerhalb der Rasse mit kleinem Genpool realistisch abschätzen zu können.

Mehr Infos zum Thema gibt es hier: A Discussion Paper on Pituitary Dwarfism in German Shepherds by Stephen Webb Bsc, BA, BSc, MSc – UK Ambassador – Saartje Foundation for Pituitary Dwarfism in Dogs [Feb. 2015]

Link zum Thema: Saartje Foundation

Let’s go playing

Geschrieben am 19. April 2021 | Abgelegt unter Monats(p)foto

Photo by Anne Geier

Just look at the camera and she’ll let us go back playing

Hiking

Geschrieben am 11. April 2021 | Abgelegt unter Activities


kleines Hiking zur Araburg

Studie zum Megaösophagus

Geschrieben am 10. April 2021 | Abgelegt unter Activities, Fortbildungen

The University of Utrecht has an ongoing study about the congenital Megaoesophagus in White Shepherds, Old German Shepherds, Longcoat German Shepherds as well as Irish Setters. While my dogs and their relatives never experienced this issue, it is popping up all over the world from time to time. Therefore I would like everyone to inform themselves about the possibilities to support this study either financially or with probands. If every breeder or owner of a White Shepherd could support it with 1 EURO for every dog they own(ed), this study would rise onto a very new level.

Goal of this study is to develop a similar grading system like the FCI has it for hips or elbows with swallowing studies here. The work task also plans to work together with EMBARK to detect possible involved genes.

Warum ich nach den Embark Resultaten mit ganzen sage und schreibe 180 – 190 Auswertungen nicht schreibe „meine Hunde sind frei von allen genetischen Erkrankungen“ wie es viele andere Züchter tun? Ganz einfach: momentan können wir nur ca.  3 – 5 % aller genetischen Erkrankungen überhaupt testen. Für den Rest gibt es noch keine adäquaten Tests da die Mechanismen nicht ausreichend verstanden oder die entsprechenden genetischen Abschnitte noch nicht bekannt sind.

Eine davon ist zum Beispiel der congenitale idiopathische Megaösophagus (CIM). In den 80er und 90er Jahren war diese Erkrankung bei den wenigen Individuen des Weissen Schäferhundes in Europa weit verbreitet. Ich kenne diese Erkrankung nur durch Berichte ehemaliger Züchter und hatte selbst das Glück bisher noch keinen einzigen Fall in meiner Zucht, Nachzucht oder bei verwandten Hunden zu haben. Damit das so bleibt, bin ich sehr an der Forschung interessiert. Denn obwohl in vielen Köpfen herumschwirrt, dass der CIM erfolgreich ausgemerzt sei, schlummert dieser in der Rasse und weltweit poppen alle paar Jahre vereinzelt oder mehrere klinisch relevante Fälle auf.

Was ist der CIM?

Megaösophagus bedeutet, dass eine Erweiterung der Speiseröhre besteht. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Futter gelangt dabei nicht direkt in den Magen sondern bleibt in der Speiseröhre zB „in einer Aussackung hängen“ (wenn es nur einen Abschnitt betrifft). Dies kann bei Lageänderung dazu führen, dass Futter wieder zurück in die Maulhöhle gelangt und dann durch Fehlschlucken in der Luftröhre & Lunge landet (Tierärzte reden dann von Aspirationsgefahr /Aspirationspneumonie). Dies kann mitunter fatale Folgen haben.

Der CIM unterscheidet sich im Gegensatz zu anderen Formen des Megaösophagus dadurch, dass die klinische Symptomatik bereits im Welpenalter auftritt, meist zum Zeitpunkt an dem die Welpen erstmalig feste Nahrung aufnehmen. Der Verlauf ist je nach Schweregrad unterschiedlich. Leicht Betroffene können im Laufe des Wachstums komplett asymptomatisch werden bzw. in Remission gehen, während schwere Fälle ein Leben lang in erhöhter Position gefüttert und dann bis zu einer halben Stunden in dieser Lage verbringen müssen.

Mehr dazu: Kurzer Überblick im Doccheck Flexikon


Mehr dazu: Publikation im Zürich Open Archiv [Kook, Peter H (2016). Megaösophagus – immer idiopathisch? In: 4. Schweizerische Tierärztetage,Lausanne, 11 May 2016 – 13 May 2016]  

Da dies (je nach Schweregrad) Einbussen in der Lebensqualität bedeutet, setzen sich jetzt Forscher der Universität Utrecht damit auseinander und wollen nicht nur ein Grading System entwickeln sondern auch mit EMBARK zusammen arbeiten um Genabschnitte bei betroffenen Hunden zu vergleichen. Bei den teilnehmenden Hunden ist es irrelevant ob sie betroffen oder im Alltag unauffällig sind, da diese sowieso erst nach einer Schluckstudie eingeteilt werden. Hierfür ist nicht nur eine entsprechende Anzahl an Probanden notwendig sondern auch eine entsprechende finanzielle Unterstützung.

Von der Studie habe ich letzten Sommer erstmalig gehört und freue mich, dass es jetzt detailiertere Infos inkl. Spendenmöglichkeit gibt. Mein heuriges Ostergeschenk an die Allgemeinheit ist es daher dieses Projekt finanziell ein wenig zu untersützen. 12500 Euro sind insgesamt für diese Studie notwendig. Wenn jeder Züchter und Besitzer nur 1 EURO spendet dann wäre schon viel erreicht. Je mehr evidenzbasierte Daten vorliegen, desto besser ist es langfristig für eine Rasse mit einem so kleinem Genpool. Vielleicht können wir dann in 30 Jahren tatsächlich erfolgreich zurück blicken und davon sprechen, dass wir die angeborene Form dieser Erkrankung ausgemerzt haben?

EggHunt

Geschrieben am 3. April 2021 | Abgelegt unter Activities, Begegnungen

Once I saw the Easter bunny come hop, hop, hop.
So I cried: „Dear Bunny, will you stop, stop, stop?“

Happy Easter to you!

AufATMEN

Geschrieben am 1. April 2021 | Abgelegt unter Alltagschaos - BlogStuff

… oder doch ein guter Aprilscherz? Mit der 5. Novelle ist es nach halbjähriger Pause in den Hundeschulen wieder möglich das Training aufzunehmen, allerdings kommt der nächste Lockdown wie die Faust aufs Auge.

Immerhin ist es ein kleiner Lichtblick am Horizont, dass wir nun Mitte April für ein Gruppentraining anvisieren können.

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