Snowfire Gems Shepherds » Activities

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Archiv für die Kategorie 'Activities'

Hiking

Geschrieben am 11. April 2021 | Abgelegt unter Activities

Ort: Araburg

Kamera: Handyschnappschuss

Studie zum Megaösophagus

Geschrieben am 10. April 2021 | Abgelegt unter Activities, Fortbildungen & Öffis

The University of Utrecht has an ongoing study about the congenital Megaoesophagus in White Shepherds, Old German Shepherds, Longcoat German Shepherds as well as Irish Setters. While my dogs and their relatives never experienced this issue, it is popping up all over the world from time to time. Therefore I would like everyone to inform themselves about the possibilities to support this study either financially or with probands. If every breeder or owner of a White Shepherd could support it with 1 EURO for every dog they own(ed), this study would rise onto a very new level.

Goal of this study is to develop a similar grading system like the FCI has it for hips or elbows with swallowing studies here. The work task also plans to work together with EMBARK to detect possible involved genes.

Warum ich nach den Embark Resultaten mit ganzen sage und schreibe 180 – 190 Auswertungen nicht schreibe „meine Hunde sind frei von allen genetischen Erkrankungen“ wie es viele andere Züchter tun? Ganz einfach: momentan können wir nur ca.  3 – 5 % aller genetischen Erkrankungen überhaupt testen. Für den Rest gibt es noch keine adäquaten Tests da die Mechanismen nicht ausreichend verstanden oder die entsprechenden genetischen Abschnitte noch nicht bekannt sind.

Eine davon ist zum Beispiel der congenitale idiopathische Megaösophagus (CIM). In den 80er und 90er Jahren war diese Erkrankung bei den wenigen Individuen des Weissen Schäferhundes in Europa weit verbreitet. Ich kenne diese Erkrankung nur durch Berichte ehemaliger Züchter und hatte selbst das Glück bisher noch keinen einzigen Fall in meiner Zucht, Nachzucht oder bei verwandten Hunden zu haben. Damit das so bleibt, bin ich sehr an der Forschung interessiert. Denn obwohl in vielen Köpfen herumschwirrt, dass der CIM erfolgreich ausgemerzt sei, schlummert dieser in der Rasse und weltweit poppen alle paar Jahre vereinzelt oder mehrere klinisch relevante Fälle auf.

Was ist der CIM?

Megaösophagus bedeutet, dass eine Erweiterung der Speiseröhre besteht. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Futter gelangt dabei nicht direkt in den Magen sondern bleibt in der Speiseröhre zB „in einer Aussackung hängen“ (wenn es nur einen Abschnitt betrifft). Dies kann bei Lageänderung dazu führen, dass Futter wieder zurück in die Maulhöhle gelangt und dann durch Fehlschlucken in der Luftröhre & Lunge landet (Tierärzte reden dann von Aspirationsgefahr /Aspirationspneumonie). Dies kann mitunter fatale Folgen haben.

Der CIM unterscheidet sich im Gegensatz zu anderen Formen des Megaösophagus dadurch, dass die klinische Symptomatik bereits im Welpenalter auftritt, meist zum Zeitpunkt an dem die Welpen erstmalig feste Nahrung aufnehmen. Der Verlauf ist je nach Schweregrad unterschiedlich. Leicht Betroffene können im Laufe des Wachstums komplett asymptomatisch werden bzw. in Remission gehen, während schwere Fälle ein Leben lang in erhöhter Position gefüttert und dann bis zu einer halben Stunden in dieser Lage verbringen müssen.

Mehr dazu: Kurzer Überblick im Doccheck Flexikon


Mehr dazu: Publikation im Zürich Open Archiv [Kook, Peter H (2016). Megaösophagus – immer idiopathisch? In: 4. Schweizerische Tierärztetage,Lausanne, 11 May 2016 – 13 May 2016]  

Da dies (je nach Schweregrad) Einbussen in der Lebensqualität bedeutet, setzen sich jetzt Forscher der Universität Utrecht damit auseinander und wollen nicht nur ein Grading System entwickeln sondern auch mit EMBARK zusammen arbeiten um Genabschnitte bei betroffenen Hunden zu vergleichen. Bei den teilnehmenden Hunden ist es irrelevant ob sie betroffen oder im Alltag unauffällig sind, da diese sowieso erst nach einer Schluckstudie eingeteilt werden. Hierfür ist nicht nur eine entsprechende Anzahl an Probanden notwendig sondern auch eine entsprechende finanzielle Unterstützung.

Von der Studie habe ich letzten Sommer erstmalig gehört und freue mich, dass es jetzt detailiertere Infos inkl. Spendenmöglichkeit gibt. Mein heuriges Ostergeschenk an die Allgemeinheit ist es daher dieses Projekt finanziell ein wenig zu untersützen. 12500 Euro sind insgesamt für diese Studie notwendig. Wenn jeder Züchter und Besitzer nur 1 EURO spendet dann wäre schon viel erreicht. Je mehr evidenzbasierte Daten vorliegen, desto besser ist es langfristig für eine Rasse mit einem so kleinem Genpool. Vielleicht können wir dann in 30 Jahren tatsächlich erfolgreich zurück blicken und davon sprechen, dass wir die angeborene Form dieser Erkrankung ausgemerzt haben?

EggHunt

Geschrieben am 3. April 2021 | Abgelegt unter Activities, Begegnungen

Once I saw the Easter bunny come hop, hop, hop.
So I cried: „Dear Bunny, will you stop, stop, stop?“

Happy Easter to you!

Frohe Ostern

Embark Panel Test

Geschrieben am 24. Januar 2021 | Abgelegt unter 4-Paws, Activities, Fortbildungen & Öffis

Violane’s Embark Panel Test ist fertig! Dabei wird die DNA Probe 2 – 8x in einem über 200.000 Marker großen Labor auf Mutationen untersucht. Mittlerweile werden 190 Erkrankungen berücksichtigt (vor 1,5 Jahren waren es noch 180). Violane ist ein gesunder DM Träger und ansonsten wurde keine der getesteten 189 Varianten gefunden (wobei nur ca. 17 rasserelevant waren)!

Warum wir uns 2019 entschieden haben zukünftig diesem Screening Programm zu folgen?
Nicht nur weil mit einer Speichelprobe die DNA der Hunde auf weit über 100 Erkrankungen sowie Eigenschaften abgesucht wird, sondern wir im gleichen Atemzug auch sehr viele Infos über den genetischen Inzuchtkoeffizienten der Hunde erhalten und nicht zuletzt weil EMBARK im Gegensatz zu anderen Anbietern Forschungspartner der Cornell University ist.

Warum ist das für mich wichtig?
Die Rasse wurde auf einen sehr kleinen Genpool aufgebaut und aus diversen Gründen erlebt die Rasse immer wieder ein Flaschenhals-Phänomen. Hinzu kommen Popular Sires die extensiv genutzt werden und die Vorliebe mancher Züchter Linienzuchten als Werkzeug zu nutzen um den nächsten Ausstellungs Champion zu kreiieren. Das Resultat ist eine Rasse die beim genetischen Inzuchtkoeffizienten im Vergleich mit allen Rassen weltweit im oberen Drittel liegt.

Warum dieser Zeitpunkt?
Bis ins Jahr 2016 war es leicht (aber bereits zeitintensiv) die Linien abzusuchen und einen Eindruck zu gewinnen ob es viele In- und Linienzuchten bei den Vorfahren gegeben hat. Mit jeder Generation rutschen aber die Linienzuchten zwischen zB 1970 – 2000 in immer weitere Ferne – mit anderen Worten: seit 2015/2016 wird es immer schwieriger nach der 10. Generation noch eine exakte Vorstellung zu bekommen wie oft Hund XYZ aufzufinden ist.

Natürlich: jemand der sich seit über 15 Jahren mit den Abstammungen beschäftigt, hat noch immer ein ziemlich gutes Gespür wie viel Diversität dahinter steckt, allerdings exakte, handfeste Zahlen fallen auch mir zusehends schwerer. Für mich bzw. für viele Züchter ist das dennoch wichtig zu wissen, denn die DNA vergisst nicht und einmal verlorene Diversität in den Abschnitten lässt sich nicht wieder rekonstruieren.

Ich möchte aus diesem Grund nun mal nicht einen (oder sogar mehrere) Popular Sire(s) 14x in einer Ahnentafel in 10 Generationen antreffen und einen Verlust der genetischen Varianz hinnehmen (Mehr zum Thema: in einem Beitrag von Prof. Sommerfeld-Stur). Somit setzen wir seit 2019 gemeinsam mit einer ganzen Handvoll Züchtern weltweit anstelle der Abstammungsprogramme mit rechnerischen Werten (die allesamt fehlerbehaftet sind) auf eine neue Karte: die Molekulargenetik.

Violane ist jetzt der 3. Hund aus bzw. im Snowfire Gems Team, mit einem guten Ergebnis innerhalb der Rasse:

Dank ihres australischen Vaters und der amerikanischen Mutter haben wir einen Wert von 21 % welcher annäherend Shadow’s 23 % gleicht (einem Rüden aus unserem A-Wurf mit amerikanischer und brasilianischer Abstammung). [Zum Vergleich: der genetische Inzuchtkoeffizient unterscheidet sich Grundlegend von dem rechnerischen Inzuchtkoeffizient bei Abstammungsprogrammen. Diese sind nämlich stark eingeschränkt zu beurteilen und zeigen Werte von unter 5 % in 6 Generationen bei fast allen Weissen Schäferhunden. Nach der 8. Generation wird der Inzuchtkoeffizient aber eigentlich erst interessant … und das schaffen eben fast keine handelsüblichen, erschwinglichen Programme]

Wenn man sich das auf der Zunge zergehen lässt, so ist das womöglich für den einen oder anderen ein Denkanstoss welchen Aufwand es mittlerweile bedarf um diese genetischen Werte zu halten (oder minimal zu senken)! Ich rede klar von halten, denn eine Senkung auf unter 10 % ist innerhalb der Rasse im Gegensatz zB beim Labrador Retriever realistischerweise leider kaum mehr möglich – ich ziehe vor jedem den Hut der dies doch noch zu schaffen vermag! Jede Linienzucht vor 50, 40, 30, 20, 10 Jahren spiegelt sich in diesen Zahlen und jede Linienzucht aktuell treibt diese Prozentzahlen Stück für Stück, Generation für Generation nach oben. Wenn nun wer behauptet ihn interessiere das nicht, dann nehme ich das mittlerweile schweigend hin und diskutiere nach 15 Jahren nicht mehr! Meine Meinung ist sowieso irrelevant – denn diese Zahlen sind Fakten und zwar Fakten mit langfristigen Folgen: Einbussen bei Langlebigkeit und Infertilität beginnen bei COI Werten > 35 %

Und weil ich neulich darauf angesprochen wurde hier ein paar Durschnittszahlen von anderen Rassen im Vergleich:

  • Malinois ca. 10 %
  • Labrador Retriever 10 %
  • American Bully ca 13 %
  • Siberian Husky ca. 15 %
  • Golden Retriever ca. 15 %
  • Deutscher Schäfer ca. 25 %
  • Akita Inu ca. 25 %
  • Silken Windhound ca. 25 %
  • Schipperke ca. 30 %
  • Clumber Spaniel ca. 40 %

Gemstones

Geschrieben am 8. Januar 2021 | Abgelegt unter Activities, Ausflüge

Kleines Hiking um auf andere Gedanken zu kommen

Gemstones in the Snow without their Fire Queen

Ort: Maissau

Kamera: Handyschnappschuss

CleverDog

Geschrieben am 21. Dezember 2020 | Abgelegt unter Activities

Ein jeder meiner Hunde hat geplant und/oder ungeplant bereits an mindestens einer wissenschaftlichen Studie teilgenommen. Was macht man daher, wenn Hundeschulen für mindestens 3 Monate geschlossen sind und man einen 6 Monate alten Jundhund daheim hat, der gefördert und gefordert werden will?

Ja richtig, Kopfarbeit bei einer Clever Dog Lab Studie! Violane, futtertriebig wie sie nun mal ist, war Feuer und Flamme und konnte nicht glauben, dass wir nach 10 min schon wieder fertig waren. Da sie für die meisten Studien noch zu jung ist und sie als vorletzte Teilnehmerin eingtragen wurde, freuen wir uns ganz besonders noch rechtzeitig informiert worden zu sein – wir sind schon auf die Ergebnisse gespannt.

Photo by Anne Geier

WinterHiking

Geschrieben am 12. Dezember 2020 | Abgelegt unter Activities

Leider sind heuer alle Winter-, Weihnachts- und Silvesterwanderungen aus dem Kalender gestrichen. Da wir das Jahr nicht ganz unsportlich ausklingen lassen wollen und Violane gerade erst dem Kindergarten entwachsen ist, sind wir auf der Suche nach welpenfreundlichen Routen – wir sind schon gespannt wohin uns unser nächstes Hiking führt …

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